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12.03.18

Flos glänzt auf der LIT Lighting Design Awards

Zwei außergewöhnliche, in Zusammenarbeit mit der Mailänder Architektin Barbara Balestreri entstandene Projekte, wurden mit dem renommierten International Award ausgezeichnet.

Die ursprüngliche von Flos und Barbara Balestreri für Elle Decor Italia Concept Store während der Milan Design Week 2017 konzipierte Installation wurde in der Kategorie Interactive Lighting Project prämiert. Barbara Balestreri kreierte vier ansprechende Lichtanlagen, welche Besucher dazu anregen sollen, Sensoren und Projektionen auszulösen, um emotionale und dynamische Lichtdesigns zu aktivieren. Beispielsweise kann der Besucher auf einem Stuhl sitzend ein Kaleidoskop an Reflexionen der legendären Taraxacum-Leuchte von Castiglioni auslösen. Ein weiterer Raum verfügt über pulsierende Mini Glo-Ball Pendelleuchten von Jasper Morrison, die einen Regentropfeneffekt auf einer plätschernden Wasseroberfläche erzeugen, welche an den Boden projiziert wird. Philippe Starcks Chapo-Leuchten hängen in einem anderen Raum kopfüber von der Decke und schalten sich ein, wenn Menschen eine spezielle Plattform betreten. Eine 2097 Deckenleuchte von Gino Sarfatti, von der ein warmes, individuelles Licht ausgeht, wird hingegen bei indirekter Beleuchtung zur Skulptur. „Mit dieser Installation wollten wir sowohl die dekorativen als auch die technischen Aspekte des Lichtdesigns hervorheben, welche häufig getrennt voneinander dargestellt werden, obwohl sie untrennbare Aspekte des Projektes sind“, so Barbara.

Das hochgelobte Beleuchtungsprojekt für die Ausstellung Dentro Caravaggio im Palazzo Reale in Mailand (28. September 2017 – 4. Februar 2018), das von Barbara Balestreri in Zusammenarbeit mit Flos realisiert wurde, erhielt eine lobende Erwähnung in der Kategorie Interior Architectural Illumination. Die Lichttechnik für diese große Caravaggio-Retrospektive, des Symbols der Renaissance, folgte den Pfaden des Künstlers und zelebrierte die lebendigen Farben und Leuchtkraft seiner Leinwände. Die Besucher wurden eingeladen, die Werke des Malers über einen Schattenweg zu erforschen, der im Laufe der Ausstellung dunkler und dunkler wurde. Die leuchtenden Lichthöfe, die sich von den Leinwänden auszudehnen schienen, forderten dazu auf, sich in die Atmosphären Caravaggios zu begeben.