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26.05.19

Flos und Michael Anastassiades kreieren für Goshka Macugas Ausstellung „Stairway to Nowhere “eine spezielle Installation mit String Lights.

In der Hannoveraner Kestner Gesellschaft steht das Bauhaus anlässlich seines 100-jährigen Bestehens im Mittelpunkt einer Ausstellung.
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Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft
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Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft
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Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft
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Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft
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Michael Anastassiades, Arrangements Installation. Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft
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Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft
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Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft
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Goshka Macuga, Kabinett der Abstrakten (after El Lissitzky). Photo Raimund Zakowski, courtesy Kestner Gesellschaft

Flos ist stolz auf die Zusammenarbeit mit Michael Anastassiades und der polnisch-britischen Künstlerin Goshka Macuga für die spektakuläre Installation von String Lights, die in Macugas Einzelausstellung „Stairway to Nowhere“ gezeigt wird. In den Räumlichkeiten des renommierten Kunstvereins Kestner Gesellschaft in Hannover steht das Bauhaus, die einflussreiche Schule für Kunst, Architektur und Design, anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Mittelpunkt einer Ausstellung.

Installationen, Skulpturen, Textilien und Collagen von Goshka Macuga sind im gesamten Gebäude ausgestellt. Die Künstlerin arbeitete auch mit dem Lichtdesigner Michael Anastassiades zusammen, um speziell für diese Ausstellung neue Kreationen zu entwickeln. Anastassiades‘ Entwürfe betonen oft die Interaktion und den Dialog zwischen Lichtdesign und dessen räumlicher und sozialer Umgebung. Ausgehend von dieser Idee entwickelte er eine von Oskar Schlemmers „Figur und Raumlineatur“ (1924) inspirierte Lichtinstallation. Schlemmer analysierte in dieser Zeichnung den Dualismus zwischen der zweidimensionalen Leinwand und einem dreidimensionalen Theaterraum und die Möglichkeiten sich innerhalb dieses Raumes zu bewegen. Die Lichtinstallation basiert auf dem 2014 für Flos entwickelten Design String Light, das in der gesamten Ausstellungshalle eingesetzt wird. Im Mittelpunkt dieses Werkes, das den Eindruck einer durch den Raum gezogenen Bleistiftlinie vermittelt, stehen drei auf die Direktoren des Bauhauses Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe zurückgehenden Stühle.

Michael schuf mit dem 2018 für Flos entwickelten Design Arrangements eine weitere Lichtinstallation, die sich hier als riesiger leuchtender Vorhang präsentiert. Mit dem Werk von Anastassiades, dessen Arbeiten eine Schnittstelle zwischen Design und Kunst darstellen, verfolgt Macuga die Prinzipien der Zusammenarbeit und Interdisziplinarität, die nicht nur in ihrer Praxis eine große Rolle spielen, sondern auch für das historische Bauhaus prägend waren.

Während das Bauhaus heute oft als kohärentes Ganzes, als Marke mit klarem Design wahrgenommen wird, versucht Macuga, die sich wandelnde ideologische Positionierung und politische Instrumentalisierung des Bauhauses aus historischer und aktueller Perspektive künstlerisch in Szene zu setzen.

Goshka Macuga wurde 1967 in Warschau, Polen, geboren. Sie lebt und arbeitet in London, wo sie ihr Studium an der Central Saint Martins School of Art und dem Goldsmith College absolvierte. Sie wurde 2008 für den renommierten Turner Prize nominiert. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Institutionen im In- und Ausland ausgestellt, darunter das Neue Museum in Nürnberg (2018), der Hamburger Bahnhof in Berlin (2018), die Witte de With in Rotterdam (2017), die Fondazione Prada in Mailand (2016), das New Museum in New York (2016), der Schinkel Pavillon in Berlin (2016), die Documenta 13 (2012) und die Biennale Venedig (2009).

Goshka Macuga | Stairway to Nowhere
Kuratoren: Lea Altner und Christina Végh
24 Mai bis 4 August 2019
Kestner Gesellschaft
Hannover, Deutschland